API Schnittstelle

Kurz gesagt versteht man unter einer API Schnittstelle (englisch „application programming interface“, wörtlich Anwendungsprogrammierschnittstelle) eine Programmierschnittstelle zwischen verschiedenen Applikationen. Mittels einer API Schnittstelle kann eine Software in ein anderes System eingebunden werden. Beim Programmieren vereinheitlichen sie den Datentransfer zwischen Programmen und Programmteilen. Diese Übergabe erfolgt wiederum strukturiert über eine bereits festgelegte Syntax.

Besonders für Webdienste ist die Verwendung von API Schnittstellen von großer Bedeutung, da sie so bereits verfügbare Inhalte in ihr eigenes Programm einbeziehen können.

Grundsätzlich kann man APIs in funktionsorientierte, dateiorientierte, objektorientierte und protokollorientierte Programmierschnittstellen einteilen.

Funktionsweise

Mit einer API versucht man Softwareentwicklungen zu modularisieren und dadurch zu vereinfachen. Die einzelnen Programmteile führen dabei spezielle Funktionen aus und sind vom Rest der Anwendung getrennt. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Programmmodulen erfolgt ausschließlich über die festgelegten Programmschnittstellen.

Vorteile durch die API Schnittstelle

Wie schon erwähnt modularisiert und vereinfacht die API Schnittstelle Programmierungen. Generell sind Programme durch sie weniger fehleranfällig. Durch die Modularisierung wird vor allem auch die Wartung schneller und einfacher. Denn wenn ein Problem oder ein Fehler vorliegt, muss man eben nur die Daten an der jeweiligen API untersuchen.

Beispiele für öffentlich genutzte APIs

Mittels öffentlicher APIs kann man Services in die eigene Applikation integrieren. Unter anderem werden diese öffentlichen APIs von Facebook, Twitter, Wikipedia, Paypal oder Google Maps genutzt. Aber auch bei Online-Shops und Content-Management-Systemen finden sie Verwendung.

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