Asynchronous Processing

Asynchronous Processing, zu deutsch asynchrone Verarbeitung, ist die traditionelle Art der Datenverarbeitung. Dabei werden die Informationen gesammelt, gespeichert und erst nachträglich analysiert. Die Quellen für diese Daten können ganz unterschiedlich sein: das Netz, Soziale Medien, mobile Geräte. Hierbei sind die Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos. Einmal gesammelt, bringt man die Daten in eine einheitliche Struktur, damit sie bereit für die Analyse sind. Dieser Schritt stellt eine große Herausforderung dar, insbesondere was die Geschwindigkeit des Zugriffs und die Kosteneffizienz angeht. Infolgedessen haben in der Vergangenheit auch viele von Big Data Analysen abgesehen.

Technische Hintergründe von Asynchronous Processing

Inzwischen verwendet man für die asynchrone Verarbeitung verschiedenste Formen von Warteschlangen. Dabei übergibt man die Daten nicht direkt an die Weiterverarbeitung, sondern speichert sie in einer Warteschlange zwischen. Von dort können sie alle Programme, die die Weiterverarbeitung übernehmen, abholen. In weiterer Folge melden diese Folgeprogramme, ob die Verarbeitung erfolgreich war oder nicht. War sie nicht erfolgreich, verbleiben die Daten in der Warteschlange, wo man sie später versucht zu verarbeiten. Ansonsten nimmt man sie wieder aus der Schlange.

Mit dieser Technik ist es relativ einfach möglich, die Daten und die Verarbeitung auf verteilten Systemen durchzuführen. Dabei handelt es sich um ein weiteres Schlüsselelement für die Verarbeitung von Big Data.