Big Data

Big Data bezeichnet große Mengen an Daten, die aus den verschiedensten Bereichen stammen. Diese riesigen Datenmengen müssen mit speziellen Lösungen gespeichert, verarbeitet und analysiert werden.

Begriff

Mit „Big Data“ meint man aber nicht nur die Datenmengen selbst. Der Begriff beschreibt auch die IT-Systeme und Lösungen, mit denen man die Menge an Daten auswertet.

Quellen

Wie schon erwähnt, stammen die Datenmengen aus den verschiedensten Bereichen. Beispielsweise aus Internet und Mobilfunk, aber auch aus dem Gesundheitswesen, dem Finanzwesen oder dem Verkehr. Andere Bereiche sind außerdem soziale Medien, Überwachungskameras oder Kunden- und Kreditkarten.

Big Data – Beispiele und Wettbewerbsvorteile

In der Wirtschaft hat Big Data eine besondere Bedeutung. Unternehmen erhoffen sich von der Verarbeitung großer Datenmengen einen Wettbewerbsvorteil und neue Einblicke in das Verhalten und Risikopotenzial ihrer Kunden.

Vorteile sind unter anderem auch eine bessere und schnellere Marktforschung. Außerdem kann man leichter Kauf- und Persönlichkeitsprofile erstellen. Solche Maßnahmen können einem Unternehmen sehr große Vorteile bringen.

Auch in der Medizin bedient man sich der Analyse von großen Datenmengen. Beispielsweise kann man so Zusammenhänge in der Diagnostik besser erkennen.

Kritik

Der Umgang mit Big Data stellt auf jeden Fall eine Herausforderung für den Datenschutz und das Persönlichkeitsrecht dar. Es wird vor allem kritisiert, dass die Betroffenen der Verwendung ihrer Daten häufig nicht zugestimmt haben. Dazu kommt auch, dass man vermeintlich „anonymisierte“ Daten entschlüsseln und in Folge den betroffenen Personen wieder zuordnen kann.