Cloud Computing

Kurz gesagt, werden beim Cloud Computing, zu deutsch Rechnerwolke oder Datenwolke, Infrastruktur und IT-Service als Dienstleistung über das Internet angeboten. Dabei handelt es sich z.B. um Leistungen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware.

Die Nutzung von Cloud-Computing-Diensten ist für Unternehmen besonders interessant, da sie Kosten sparen können, weil sie unter anderem nicht selbst in Hardware oder Software investieren müssen. Der Kunde zahlt auch nur für seine tatsächliche Nutzung. Außerdem kann man mit der Cloud Nutzung flexibel und ortsunabhängig arbeiten. Alles was man benötigt ist ein entsprechendes Gerät und ein funktionierender Internetzugang.

Cloud Computing – Arten

Cloud Computing umfasst 3 verschiedene Servicemodelle.

Infrastructure as a Service (IaaS): IaaS stellt die Basis im Cloud Computing dar. Man bezeichnet sie deshalb auch als Cloud Foundation. Sie bietet Nutzern Zugang zu Hardware-Ressourcen, wie Speicherplatz, Netzwerkverbindungen und Rechnerkapazität.

Platform as a Service (PaaS): PaaS liegt eine Stufe über der IaaS. Mit ihrer Hilfe können Nutzer ihre eigene Anwendungssoftware erstellen und integrieren. Die Tools, die sie dazu benötigen, stellt der Anbieter zu Verfügung. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Anwendung innerhalb einer Softwareumgebung, die vom Service Provider zu Verfügung gestellt wird,  auszuführen.

Software as a Service (SaaS): Wieder eine Stufe darüber liegt SaaS. Darunter versteht man jeden Cloud-Service, bei dem die Nutzer über das Internet Zugang auf die Software-Anwendung haben. Diese werden externen Dienstleistern unterhalten. Bekannte Beispiele dafür sind unter anderem Google, Twitter und Facebook.

Verschiedene Organisationsformen:

Neben der Einteilung in diese 3 Servicemodelle, kann man auch noch zwischen verschiedenen Organisationsformen unterscheiden.

Public Cloud: Die Public Cloud ist, wie der Name schon verrät, eine öffentliche Rechnerwolke und somit für jeden via Internet zugänglich. Die Nutzer der Public Cloud können sehr flexibel bezahlen, d.h. für ihren tatsächlichen Nutzungsgrad/Verbrauch.

Private Cloud: Bei der privaten Rechnerwolke gibt es für Unternehmen zwei Möglichkeiten. Entweder sie „verschieben“ die Cloud auf Server ins eigene Unternehmen. Oder aber sie beziehen Server von externen Dienstleistern.

Hybrid Cloud: Die hybride Rechnerwolke ist eine Mischung aus privater und öffentlicher Cloud. Konkret bedeutet dies, dass Unternehmen die Möglichkeit haben beispielsweise besonders schutzwürdige Daten auf ihren eigenen Servern zu behalten. Gleichzeitig können sie aber auch bestimme Leistungen über das Internet bei öffentlichen Anbietern beziehen.

Community Cloud: Die gemeinschaftliche Cloud liefert Zugang wie bei der privaten Cloud, jedoch für einen kleineren Nutzerkreis (beispielsweise Universitäten oder Forschungsgemeinschaften). Dieser teilt sich dann meistens die Kosten.