Cognitive Computing

Grob gesagt, handelt es sich beim Cognitive Computing um die Simulation von menschlichem Denken. Mittels Technologien der Künstlichen Intelligenz entwickeln Systeme des Cognitive Computings eigenständig Problemlösungen und Strategien. Diese Lösungen basieren auf Erfahrungen. Inzwischen hat sich dazu eine eigene Wissenschaft gebildet, nämlich die Cognitive Science (Kognitionswissenschaft). Gegenstand dieser Disziplin sind ebensolche selbstlernenden Computersysteme.

Funktionsweise von Cognitive Computing

Cognitive Computing beschreibt selbstlernende IT-Systeme, die eigenständig und ohne menschliches Eingreifen arbeiten. Grundlage dieser Systeme sind die Algorithmen des maschinellen Lernens. Diese Algorithmen untersuchen die gewünschten Datensätze andauernd nach immer wiederkehrenden Mustern. Die Systeme optimieren dabei stetig ihre Arbeitsweise.

Die Kommunikation mit Cognitive-Computing-Systemen und Menschen erfolgt interaktiv und in Echtzeit. Wichtig ist außerdem, dass sich die Systeme anpassen können. Auch auf Änderungen müssen sie reagieren. Deshalb verarbeiten sie die Daten in Echtzeit.

Kognitive Systeme arbeiten außerdem mit großen Datenmengen, die größtenteils unstrukturiert vorliegen. Deshalb bedienen sich die Systeme auch Big-Data-Technologien zur Verarbeitung der Daten.

Anwendungsbeispiele

Cognitive-Computing-Systeme und Artificial Intelligence finden in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung so zum Beispiel im Marketing, im E-Commerce oder aber in der Medizin. Auch im Finanzbereich können kognitive Systeme nützlich sein.