High Performance Computing (HPC)

Das High Performance Computing (HPC), zu Deutsch Hochleistungsrechnen, lässt sich in die Kategorie des computergestützten Rechnens einordnen. Der Bereich ist jedoch sehr vielseitig und lässt sich nur schwer abgrenzen. Beim HPC verwendet man aber auf jeden Fall Systeme mit einer außerordentlich hohen Leistungsfähigkeit, die Daten parallel verarbeiten.

 Anwendungsbereiche

Wie schon erwähnt, findet das Hochleistungsrechnen in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung.  Vor allem in der Wissenschaft benötigt man oft Systeme, die rechen- und datenintensiven Arbeiten gewachsen sind. Bei solchen Aufgaben handelt es sich beispielweise um Computersimulationen in den Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie im technischen Bereich. Die häufigsten Gebiete sind hier die Genetik, verschiedene Teilbereiche der Physik, oder aber die Wettervorhersage.

High Performance Computing – Cluster

Im Zuge dieser rechenintensiven Aufgaben verwendet man häufig HPC-Cluster. Will man zum Beispiel das Wetter vorhersagen, wird dieses komplexe Vorhaben in mehrere kleine Aufgaben zerstückelt. Ein Job Management System verteilt diese Teilaufgaben dann auf die Knoten des Clusters. Die Kommunikation zwischen den Knoten geschieht meistens mittels MPI, Message Passing Interface.