Bei Java handelt es sich um eine der bekanntesten Programmiersprachen der Welt. Sie ist neben dem Java Development Kit (JDK) und der Java-Laufzeitumgebung der dritte Bestandteil der Java-Technologie. Ursprünglich wurde sie von Sun Microsystems entwickelt (2010 von Oracle gekauft). Die erste Version erschien 1995; aktuell befindet sie sich in der 8. Version.

Merkmale & Eigenschaften

Die Programmiersprache wird vor allem durch ihre Objektorientiertheit charakterisiert. Die Programme werden hier also in Klassen und Objekte unterteilt. In den Klassen fasst man Objekte gleicher oder ähnlicher Art zusammen. Außerdem bestehen diese Klassen aus Attributen (Eigenschaften) und Methoden (Aktionen).

Ihre Syntax ist der der Programmiersprache C++ sehr ähnlich. Trotzdem besitzt sie einige besondere Merkmale, die sie für die spätere Anwendung im Netz auszeichnet.

Sie ist außerdem vergleichsweise einfach zu lernen und findet daher auch häufig in der Schule im Informatikunterricht Anwendung.  Einfach deshalb, weil sie zum Beispiel – im Gegensatz zu anderen Programmiersprachen (wie C++) – auf Mehrfachvererbung verzichtet.

Java ist auch besonders robust. Ein Grund dafür ist unter anderem der Garbage Collector. Dabei handelt es sich um ein Programm, das den Speicher überwacht und nicht gebrauchte Speicherplätze wieder zur Verfügung stellt. Dadurch verringert man auch die Wahrscheinlichkeit von ungewollten Systemfehlern.

Die Programmiersprache ist außerdem architekturneutral. Sie kann also auf jeder beliebigen Computerhardware laufen.

Anwendungsbereiche

Mit Java kann man unterschiedliche Anwendungen schreiben. Beispiele dafür sind Webanwendungen, wie Twitter oder (zum Teil) Gmail.

Andere Anwendungen sind zum Beispiel Applets. Diese Programme sind in HTML eingebettet und werden durch den Browser ausgeführt.

Auch zu erwähnen sind Desktop Anwendungen wie Eclipse, Vuze oder Minecraft und dass man mit ihr Apps für mobile Geräte programmieren kann.