NoSQL steht für „Not only SQL“. Dabei handelt es sich um Datenbanken, die einem nicht-relationalen Ansatz nachgehen. Zu den bekanntesten Implementierungen zählen Apache Cassandra, MongoDB, Riak und CouchDB.

Eigenschaften

Im Unterschied zur SQL (Structured Query Language), speichert man in  “Not only SQL”-Datenbanken nicht in Tabellenform, sondern in Objekten, Dokumenten, Wertepaaren oder Listen und Reihen. Außerdem ist die SQL um einiges statischer als die flexible NoSQL. Auch in Bezug auf die Skalierbarkeit gibt es Unterschiede denn NoSQL-Systeme skalieren horizontal. Sie sind außerdem auf eine besonders hohe Performance ausgelegt.

NoSQL – Datenbankmodelle

Bei nicht-relationalen Datenbanken kommen verschiedene Datenbankmodelle zum Einsatz. Dabei handelt es sich beispielsweise um spaltenorientierte Datenbankmodelle, die die Einträge eben in Spalten speichern. Es gibt aber auch Graphendatenbanken und Key-Value-Datenbankmodelle, die einfache Schlüssel und Werteschemata verwenden. Außerdem gibt es noch dokumentenorientierte Datenbankmodelle. MongoDB basiert beispielsweise auf so einem Datenbankmodell.

Anwendung

Bei der Wahl des Systems sollte immer auf den Anwendungszweck in der jeweiligen Situation geachtet werden. Datenbanken mit einem nicht-relationalen Ansatz  verwendet man immer dann, wenn die SQL an ihre Grenzen stößt. Im Gegensatz zu den relationalen Datenbanken (SQL) eignen sich die Nicht-relationalen  für riesige Datenmengen, wie sie beispielsweise in Big-Data-Anwendungen Verwendung finden.