PostgreSQL

Bei PostgreSQL handelt es sich um ein objektrelationales Datenbankmanagementsystem (ORDBMS). Es entstand bereits in den 80er Jahren als Projekt an der kalifornischen Universität Berkley, ist aber erst seit 1996 unter seinem jetzigen Namen bekannt. Die aktuellste Version, 10.4, ist seit 10.05. 2018 verfügbar. Das System ist außerdem frei zugänglich und in der Programmiersprache C geschrieben.

Eigenschaften

PostgreSQL kann riesige Datenmengen speichern und diese dann effizient analysieren.Es unterstützt außerdem unter anderem das ACID (Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit) Prinzip. Dabei handelt es sich um die erwünschten Eigenschaften von Datenbanktransaktionen, die die Verlässlichkeit von Systemen garantieren sollen.Typisch für objektrelationale Datenbanksysteme erlaubt auch PostgreSQL nichtatomare Datentypen in Arrays oder in geometrischen Datentypen zu speichern. Das Datenbanksystem gilt als besonders zuverlässig und sicher. Es lässt sich außerdem um Datentypen, Operatoren und Funktionen erweitern, d.h. dass auch das System individuell angepasst werden kann. Zudem gibt es Schnittstellen zu vielen anderen Programmiersprachen wie beispielsweise C++, Java, PHP oder Python.

Erweiterungen von PostgreSQL

Wie schon erwähnt, verfügt das effiziente Datenbanksystem über eine Reihe an Erweiterungen. Eine dieser möglichen Erweiterungen ist PostGIS, eine Geodatenbank, die in Geoinformationssysteme miteinbezogen werden kann. Andere Erweiterungsprogramme beschäftigen sich mit Datentypen (cube, hstore, etc.) und mit Funktionen (earthdistance, intarray, tablefunc, etc.). Aber auch Indextypenerweiterungen, Spracherweiterungen und Erweiterungen für die Volltextsuche sind verfügbar.