Private Cloud

Private Cloud nennt man ein Speichermedium, das man nicht physisch vor sich hat, sondern online anspricht. Es bietet einen eingeschränkten, also privaten Zugang zu den Inhalten. Ebenfalls bekannt ist sie unter den Bezeichnungen Corporate Cloud oder Firmen-Cloud.

Die technische Basis ist bei allen Clouds die selbe. Bereits eine mit dem Internet verbundene Festplatte könnte man als Private Cloud bezeichnen. Allerdings bezeichnet man so am häufigsten eine Cloud, die nur einer Organisation zur Verfügung steht. Im Gegensatz zur Public Cloud ist diese nicht für jedermann erreichbar. Es gibt verschiedene Anbieter für Cloudlösungen, unter anderem MS Azure.

Ein großer Vorteil der Private Cloud ist das hohe Maß an Sicherheit und Kontrolle. Schließlich stehen die Programme und Daten nur autorisierten Usern zur Verfügung. Darüber hinaus kann eine Absicherung über Firewalls erfolgen.

Virtualisierung als Grundlage der Private Cloud

Die Grundlage einer Corporate Cloud ist die Virtualisierung. Das heißt, dass man dadurch die Ressourcen von physischen Geräten löst. Zudem werden nicht nur Daten gespeichert, auch Programme laufen virtuell in der Cloud. Somit kann man Ressourcen verschiedenen Programmen flexibel zuteilen. Dabei fällt es dem Benutzer gar nicht auf, dass er auf einen anderen Rechner als bisher zugreift.

Subkategorien

Generell gibt es vier Kategorien, in welche man Private Clouds unterteilt.

  • Intern
    Dabei betreibt das Unternehmen die IT-Infrastruktur selbst, von der Hard- bis zur Software.
  • Gemanagt
    Obwohl die Hardware beim Unternehmen steht, übernimmt ein externer Anbieter ihre Verwaltung.
  • Gehostet
    Bei dieser Variante ist die Cloud in einem externen Rechenzentrum untergebracht. Dieses betreibt die Cloud im Auftrag des Unternehmens.
  • Community
    Dies ist eine Sonderform, bei der mehrere Unternehmen eine gemeinsame Cloud teilen.