SQL ist die gängige Standardsprache für Datenbankabfragen. Sie eignet sich, um Datenbankeinträge effektiv zu erstellen, zu suchen, zu erneuern oder zu löschen. Darüber hinaus verwendet man sie, um Datenbanken zu warten und zu optimieren.

Die Abkürzung SQL steht für Structured Query Language, zu Deutsch Strukturierte Abfrage-Sprache. Der Name lässt einen treffenden Rückschluss auf die maßgebliche Funktion der Datenbanksprache zu. Man erstellt mit ihr Abfragen und ruft damit Daten in der Datenbank auf. Diese Daten stellt dann eine Anwendersoftware bereit. Zudem leitet sich die Bezeichnung von dem in den 1970er Jahren von IBM entwickelten Vorgänger SEQUEL ab.

Sie verfügt über Elemente zur Abfrage von Datenbeständen und der Definition von Datenstrukturen. Dabei zeichnet sie sich durch ihre einfach gehaltene Syntax aus und kann plattformübergreifend genutzt werden. Oft bauen Web-Inhalte auf ihr auf.

SQL in relationalen Datenbanken

Hauptsächlich nutzt man diese Datenbanksprache in sogenannten relationalen Datenbanken. Den relationalen Datenbanken liegt der mathematische Begriff der Relation zu Grunde. Dabei handelt es sich um die mathematische Beschreibung einer Tabelle. Somit ist die relationale Algebra die theoretische Grundlage von SQL. Dadurch ist es möglich, Daten anhand von bestimmten Eigenschaften in einem vorhandenen Datensatz abzufragen. Das Ergebnis einer Abfrage sieht ebenfalls wie eine Tabelle aus und kann meist genauso behandelt werden.

Die erste Version entstand im Jahr 1979. Es folgten mehrere überarbeitete Neuversionen. Die aktuellste ist derzeit SQL:2016.